Fachwissen für digitale Entscheidungen
Standard-CRM oder individuelles CRM – was ist wirtschaftlicher?
Kurzantwort
Die ehrliche Rechnung
Ein Vergleich, der nur Lizenzkosten gegen Entwicklungskosten stellt, führt in die Irre. Vollständig gehören auf beide Seiten:
| Standard-CRM | Eigene Lösung | |
|---|---|---|
| Einmalig | Einrichtung, Datenübernahme, Schulung | Konzept, Entwicklung, Datenübernahme, Schulung |
| Laufend | Lizenz je Person und Monat | Hosting, Wartung, Sicherheitsaktualisierungen |
| Bei Änderungen | oft Aufpreis oder nicht möglich | Entwicklungsaufwand |
| Verstecktes | Workarounds für fehlende Funktionen | Abhängigkeit vom Dienstleister |
Wann Standard genügt
Wenn Ihr Vertrieb einem gängigen Muster folgt: Anfrage, Angebot, Auftrag, Rechnung. Dafür gibt es ausgereifte Produkte, und sie neu zu bauen wäre Verschwendung.
Wann eigene Entwicklung sinnvoll wird
- Wiederkehrende Workarounds kosten dauerhaft Zeit.
- Ein zentraler Prozess lässt sich im Standard nicht abbilden.
- Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer treiben die Lizenzkosten hoch, obwohl die meisten nur wenige Funktionen brauchen.
- Daten dürfen aus rechtlichen Gründen nicht beim Anbieter liegen.
Der Zwischenweg
Häufig übersehen: ein Standard-CRM als Basis, ergänzt um eigene Module über dessen Schnittstellen. Das kombiniert einen schnellen Start mit passgenauen Abläufen an den Stellen, wo es wirklich darauf ankommt.
Kernfakten
- Kippunkt
- Wenn Workarounds dauerhaft Zeit kosten
- Häufig vergessen
- Betriebs- und Wartungsaufwand der eigenen Lösung